Kaninchen und Hunde gehören zu meinem Leben seitdem ich denken kann.

Vieles ist passiert und früher habe auch ich diese Nasen noch im Käfig gehalten und gedacht, Futter und Leckerlies aus dem Zoogeschäft tun ihnen etwas gutes.

In den letzten Jahren hat sich das schlagartig geändert.

Ich weiß noch , wieviele meiner damaligen Freunde zu mir in die Wohnung kamen und mich fragten, wieso laufen denn deine Kaninchen frei rum wie der Hund ?

Ganz einfach, es sind Tiere und genau wie ich wollen diese nunmal nicht eingesperrt werden.

Für mich sind es meine Schätze, meine Lehrer und Mentoren in vielen Dingen gewesen.

 

Besonders und allem natürlich mein Ein und Alles Klopfer und mein erster Hund Blacky.

 

Blacky haben wir aus dem Tierheim im Welpenalter geholt. Heute weiß ich, er war mein Seelenhund.

Uns hat so viel verbunden und wir haben soviel durchgemacht und erlebt,

gelernt und ausprobiert wie es für damalige Zeiten untypisch war.

Ich habe ihn er-u auch teilweise verzogen =) uns gab es nur im Doppelpack und mit meinem Auszug damals wegen der Lehre bei meinen Eltern musste ich diesen Hund zurück lassen.

Es tat verdammt weh, aber er gehörte ja uns allen.

Manchmal wenn ich Abends oder Nachts nicht schlafen konnte und eine innere Stimme mir sagte, fahr zu deinen Eltern geh mit Blacky spazieren,

er wartet gerade auf dich, befolgte ich das.

Er saß dann schon an der Tür und wartete wirklich. So fuhr ich also sinnlos nachts um 24 Uhr 10 KM diesen Hund abholen, Gassi und wieder zurück.

Gleichzeitg gab es mir wieder neue Kraft für die nächsten Tage oder Wochen. Gern wollte ich mit ihm damals als ich Jugentlicher war in eine Hundeschule oder einen Verein.

Aber alles was ich so fand, begeisterte mich nicht, also versuchte ich es auf eigene Faust. Mit mal mehr und mal weniger Erfolg.

Heute weiß ich, aus dem Bauch herraus, habe ich oft die richtigen Entscheidungen getroffen.

Blacky wurde leider Nierenkrank und aufgrund des Alters genoss ich es sehr, wenn ich bei meinen Eltern zu Besuch war oder sie bei mir, Zeit mit ihm zu verbringen.

Am Tag des Abschiedes, als es ihm wirklich schlecht ging und es einfach eine Quälerei gewesen wäre länger zu warten schlief er in meinen Armen ein.

Ich hab innerlich gehofft, er wacht doch noch auf, so richtig wollte ich das alles nicht wahr haben, aber er schlief für immer und genauso wird er auch für immer in meinem Herzen sein.

Mein schwarzer Sonnenschein, der mich immer getröstet hat, wenn es mir schlecht ging.

Seine Öhrchen im Wind flattern zu sehn und dieses Grinsen wenn wir Auto gefahren sind werde ich nie vergessen.

 

 

Unseren jetzigen Familienhund Dino haben wir auch aus dem Tierheim, knapp 1 Jahr alt und ängstlich fanden wir ihn vor.

Knurrend und bellend wurden wir empfangen. Ich werde diesen Tag nie vergessen. Eine innere Stimme sagte mir, dass wir in dem Tierheim schauen müssen.

Nicht morgen oder übermorgen, nein heute hier und jetzt.  Es fehlte einfach etwas nachdem Blacky tod war.

Da Dino erst einen Tag im Tierheim war, konnten Sie uns nich viel sagen. Erst wollten wir uns einen anderen Hund anschaun, aber dann trafen sich die Blicke immer wieder bei Dino. Wir wollten wieder etwas kleines schwarzes liebes und fanden dort ein etwas größeres, felliges, bellendes aber süßes Tierchen vor....

Leine dran und ab draußen, kennelernen war die Option. Er war ängstlich, wusste nicht wie er einen Fuß vor den anderen setzen sollte und überhaupt kannte er nicht viel. So richtig funkte es nicht und ich dachte es muss etwas passieren. Ich formte ein paar Schneebälle und warf sie ihm zu.

Nach 2 oder 3 Versuchen fing er an sie zu verfolgen, rannte hinterher und freute sich. Kam zu uns und es funkte entgültig.

Also hatten wir ab jetzt wieder einen Hund. Der vor fast allem Schiss hatte, sei es Schlüsselbund, Rührbesen, Teller oder auch die Leine gewesen.

Mittlerweile ist er ein stattlicher Rüde geworden ein souveräner Althund, den ich gern zu schüchternen Damen mit Gassi nehme, weil er sie nicht bedrängt

oder allgemein sein Ding für sich macht.

Ich bewundere ihn, dass er mit meinen Pensionshunden so gut aus kommt, mit Blacky wäre das schwieriger gewesen.

Jeder Hund ist eben auf seine Art und Weise etwas besonderes und einzigartiges.

 

 

Mein Kaninchen Klopfer habe ich damals aus schlechter Haltung geholt.

Eigentlich wollte ich erstmal meine Lehre fertig machen und dann vielleicht wieder neue Kaninchen.

Wie der Zufall es will kam eine Freundin an, die ja wusste, dass ich großes Herz habe und fragte mich um Hilfe.

Ich sah also dieses kleine schwarze dünne und zerzauste Etwas in einem Gehege mit 2 Elterntieren und noch weiteren Jungen.

Er guckte mich an kam zu mir und wollte, so schwach wie er war auf den Arm hüpfen. Ok süß war es ja, aber ich dachte,

nein du päppelst dieses Tier und gibst es in gute Hände.

Es sollte auch ein Weibchen sein. Naja ok dachte ich, mir war das ja egal. ich nahm "Susi" zu meiner Mama mit, denn diese hatte ja auch noch Kaninchen

und dort merkte ich,sie rammelt eindeutig und klopft wie ein Mann.

Ab zum Tierazt, jawohl Susi wär männlich.

Er war Gast bei meinem damaligen Freund und wir überlegten nach dem passenden Namen nun für ihn.

Er klopfte mal wieder mit den Hinterpfoten und so kamen wir eben auf "Klopfer".

Nach der Kastration kam also eine neue Partnerin und damit fing alles unschöne an.

Er wurde immer dünner und schüchterner, klebte noch mehr an mir, als sowieso schon.

Als ich Urlaub hatte konnte ich die 2 auch genauer beobachten und sah, wie seine Frau ihm ständig das Futter stahl,ihn biss, sobald er ihr zu nahm kam und mein kleiner saß einsam in der Ecke oder kam zu mir.

Nachdem er böse blutige Stellen am Po und Hals hatte, trennte ich die beiden entgültig und da ich wusste, er mag die eine Häsin meiner Mutti

war das nun seine Partnerin.

Leider starb sie später aufgrund ihres Alters. Seitdem habe ich unzählige Vergesellschaftungen mit meinem Baron durch....alles leider erfolglos.

Er ist sowieso kein typisches Kaninchen.

In dem Bezug auf Partner ist er für mich ein Schwan...er hat einmal sein Herz einmal vergeben und dann nie wieder.

Es ist absolut nicht schön für mich aber ich weiß, dass ich alles mögliche getan habe, sogar Profis von Kaninchenvereinen oder Leuten die sich mit Vergesellschaftungen super auskennen befragt.

Alles war bisher vergebens. So ist er nun bei mir alleine, bekommt eigentlich eine 24h Betreuung und zusammen standen wir ein paar Krankheiten durch.

Ich weiß, dass ich niemals ein richtigen Partner für ihn sein kann, aber bevor er wieder einen EC Schub bekommt belasse ich es so wie es ist. Die Hoffnung, doch noch eine Dame für ihn zu finden habe ich aber immernoch nicht aufgegeben.

 

Kaninchen sind keine Einzeltiere und brauchen Gesellschaft, daher bitte ich wirklich alle die in der ähnlichen Situation sind, holt euch Hilfe und versucht

wirklich, wirklich, WIRKLICH  alles um mindestens 2 Kaninchen zu halten.  

 

 

 

Längerfristiges Praktikum

 

Genauer gesagt am 15.2.14  fing mein Praktikum bei den "Feuchtnasen" in Pirna an.

Mit dieser Hundespezialistin und Hundetrainerin verbrachte ich nun oft sehr lange und intensive Tage oder auch Abende. 

Schnell merken wir beide mit chronisch kranken Tieren wie schwer es ist einen vernünftigen Tierarzt zu finden und auch was alternative Heilungsmethoden

angeht waren wir beide offen und somit testen wir sehr viel aus.

Klar klingt es erstmal komsich wenn man sagt "Gib dem Tier mal diese Bachblüte, dieses Kraut, oder massier ihn mal da" Aber es hatte funktionierte.

Ebenso die Tierkommunikation kam da ins Spiel, weil ich bei Klopfer nicht weiterkam.

Er ist jetz auch 10 Jahre alt und auch meine Tierkommunikatorin, Janine Reinecke - " Lautlose Sprache-Tierkommunikation  "

hat ihn immer wieder gefragt, ob er einen Partner möchte. 

Er will nicht und zeigte mir das nun auch über die ganze Zeit über. Man kann daran nun glauben oder nich.

Wie es meist auch bei alternativer Medizin ist, geht man diese Schritte, wenn der "normale Weg" nicht funktioniert.

Ich arbeitete gern auch nach dem Praktikum weiter, um noch mehr Erfahrungen zu sammeln und mein Wissen noch mehr vertiefen zu können.

Aber irgendwann kommt der Tag, andem man auf Wiedersehen sagt und seinen Weg aus verschiedenen Gründen allein gehen muss.

 

 

 Mein Bestes versuche ich, auf das Glück hoffe ich und meine Erfahrung wird mich weiterbringen.

 

Ende Dezember 2015 beschloss ich nun mich auf mich zu konzentrieren und meinen eigenen verantwortungsbewussten Weg zu gehen.

Auch die Körpersprache des Menschen gegenüber Hunden ist immer wieder ein Thema in meiner Pension oder bei Gassirunden.

Vieles, was ich mache ist einfache Aufklärungsarbeit und oft ist es der Mensch der dort Hilfe braucht und nicht der Hund.

Der Traum von einer eigenen Pension mit Familienaschluss, so wie ich es mir wünsche, veranlasste mich nun endlich meine Wohnung

dem entsprechend umzubauen und einzurichten.

 

An dieser Stelle möchte ich erwähnen, dass ich Fotos von den Hundezimmern in den Vordergrund stelle, da mein Wohnzimmer privat ist

und ich es nicht öffentlich zeigen will.

 

Die komplette Pension könnt Ihr nach Absprache natürlich gern besichtigen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   
© Copyright by Freunde-mit-Fell